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Nochmal die Macht der Medien

Donnerstag, 10. Mai 2007 | Autor: Lars

Jaja, wieder einmal die Macht der Medien. Deismal auf eine etwas, naja sagen wir mal, erotische Art.

Zitat ORF:

“Oralsex erhöht Risiko für Krebs”

Zitat New Scientist:

“Wer während seines Lebens mehr als fünf Oralsex-Partner hatte, trägt ein um 250 Prozent höheres Risiko für Rachenkrebs als Menschen, die keinen Oralsex haben”

Oha, das wird vielen Männern und einigen Frauen wohl nicht gefallen.

Naja, aber worum es eigentlich geht.

Die Mediziner des Johns Hopkins Kimmel Cancer Center fanden in einer Studie folgendes heraus: 

Speichelproben einer Gruppe von 100 Mund- und Rachenkrebspatienten wurden mit denen von 200 gesunden Menschen verglichen. Dabei stellte sich heraus, dass Oralsex der Hauptauslöser dieser Krebsart sei. Wer mehr als sechs Oralsex-Partnern in seinem Leben hatte, der hatte ein 8,6 mal höheres Risiko für Krebs im Zusammenhang mit einer HPV-Infektion.

Ok, 8,6 mal höher? Dann müssen wir ja erstmal wissen wieviele Mund- und Rachenkrebspatienten es in Deutschland gibt. Das sind laut dem Robert-Koch-Institut jährlich rund 13 Neuerkrankungen auf 100000 Einwohner. Das ergibt also gerade mal ein Risiko von 0,013% um überhaupt daran zu erkranken.

Das ist ja schon mal eine Zahl mit der man(n) und Frau rechnen kann. Wenn wir jetzt wieder auf das 8,6 mal höhere Risiko zurückkommen ergibt das? Richtig, ein recht geringes Risiko von exakt 0,1118%.

Na, liebe Männer und Frauen. Hört sich das nicht schon besser an als 250% höheres Risiko? Ich denke schon. Also, lasst euch den Spass nicht verderben.

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Was Experten fordern

Donnerstag, 10. Mai 2007 | Autor: Lars

Mal wieder die Pfeife der Kriminologe Christian Pfeiffer. Nach seiner Forderung nach einem strafrechtliches Verbot für Killerspiele der zweite Akt.

Zitat Pfeife Pfeiffer:

“Für jedes Spiel sollten 50 Cent in einen Fonds eingezahlt werden, aus dem dann zum Beispiel Therapien für Spielsüchtige oder eine stärkere Erforschung der Problematik bezahlt werden könnten.”

Und wenn das nicht schon alles wäre. Hier gehts weiter mit einem Frontalangriff auf die Branchenorganisation Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK).

Er warf der USK eine unzureichende Kontrolle der Spiele vor. Bei 40% der 72 von seinem Institut getesteten Spiele seien sie zu einem anderem Urteil gekommen.

War ja irgendwie auch nicht anders zu erwarten. Mit irgendwas muss man ja solche Forderungen begründen. Aber, nicht alle sehen das so. Z.B. Microsofts Politikchef Mike Cosse.

Zitat Cosse:

“Wir reden hier von der Schaffung von Gesetzen, bei denen am Ende sowieso nichts passiert”

Und hier liegt für mich der springende Punkt. Es gibt bisher eh zu wenige Kontrollen wegen Personalmangels oder anderer Ausreden. Also ist es doch eh egal was da für Gesetze gewünscht werden. Ändern tut sich da überhaupt nix, was meiner Meinung nach auch gut ist.

Was ich viel sinnvoller finde ist die sensibilisierung der Eltern. Klärende Gespräche und eine einfache Kontrolle durch die Eltern wird warscheinlich wesentlich mehr bringen als irgendwelche Gesetze die von irgendwelchen “Pfeiffer(n)” gefordert werden.

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Die Luft wird dünner

Donnerstag, 10. Mai 2007 | Autor: Lars

Tjo, so langsam wenden sich auch die Republikaner von ihrem Diktator Präsidenten Bush ab. Die Luft wird also immer dünner für ihn und der Gegenwind immer stärker.

Bei einem Treffen zwischen Bush und 11 seiner Parteifreunde wurde endlich mal Klartext geredet. Ein Zitat ist besonders interessant.

Zitat:

„Die Berichte (Irak gemeint) dürfen nicht länger aus dem Weißen Haus kommen, nicht einmal von Ihnen, Herr Präsident“. Sie besitzen keinerlei Glaubwürdigkeit mehr.“

Interessant finde ich den hervorgehobenen Abschnitt. Stellt sich nur die Frage ob Herr Diktator Präsident das kapiert?

Wenn ich mir dieses Bild anschaue, dann waage ich das zu bezweifeln.

bush_buch_verkehrt.jpg

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