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VDSL kontra EU

Mittwoch, 14. März 2007 | Autor: Lars

Ein etwas älteres Thema, aber ich möchte es noch einmal aufgreifen.

Heute: VDSL kontra EU

Im Februar hat die EU ein Verfahren gegen Deutschland eingeleitet. Grund hierfür, das neue Telekommunikations-Gesetz.

Aber, warum hat das die liebe EU getan? Die EU-Kommission gibt als Begründung an das das Gesetz den Wettbewerb aushebelt. Aha, und wie macht das Gesetz dieses? Es gibt der T-Com die Möglichkeit ihr geplantes VDSL-Netz auf begrenzte Zeit von der Regulierung auszunehmen. Ok, einerseits kann man jetzt sagen das das ja ok ist. Denn, andere Wettbewerber möchten selbiges Netz ja auch gerne nutzen um Ihre Anschlüsse zu verkaufen. Somit soll also, nach dem Willen der EU, eine Monopolisierung ausgeschlossen werden.

Andererseits kann man es aber auch so sehen wie die T-Com. Sie möchten Investitionssicherheit. Also, das Netz auf begrenzte Zeit für sich nutzen. Das ist aus meiner sicht auch völlig logisch. Wenn ich in etwas investiere, dann möchte ich den möglichen Gewinn auch für mich verbuchen können. Und um mal nicht zu vergessen, 3 Milliarden Euro müssen auch erstmal investiert werden. Es steht doch jedem Mitbewerber der T-Com frei selbst 3 Milliarden Euro in ein eigenes VDSL-Netz zu investieren. Dann wäre auch der Wettbewerb da. Aber nein, lieber heulen die lieben Mitbewerber rum weil sie keinen Zugang zu dem Netz bekommen. Es ist ja auch immer so einfach andere erstmal arbeiten zu lassen um sich anschließend die besten Stücke daraus holen zu können.

Ich vergleich das ganze mal mit einem Schwimmbecken. Warum sollte ich mir ein Schwimmbecken bauen mit der Auflage dass das die und die Personen mit nutzen können? Ich möchte für mich entscheiden wen ich rein lasse. Was bringt mir ein Schwimmbecken was ich selbst nur noch eingeschränkt nutzen kann? Ergo, ich bau es erst gar nicht.

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Abgeordnete stellen Antrag für Tempo 130

Dienstag, 13. März 2007 | Autor: Lars

Nachtrag zu: Die liebe EU

Die Damen und Herren Abgeordnete Namens Reinhard Loske (Grüne), Heidi Wright (SPD) und Josef Göppel (CSU) sind der Meinung sie müssten einen Antrag für Tempo 130 auf deutschen Autobahnen im Bundestag einbringen. Sie begründen die Forderung mit dem Umwelt- und Klimaschutz. Als zusätzliche Begründung nennen sie die Einsparung von Energie und die Verkehrssicherheit. Um noch einen oben drauf zu setzen nennen sie noch den demographischen Wandel und die Zukunftsfähigkeit der Automobilindustrie als Begründung.

Ich find es immer wieder interessant wie Politiker aneinander vorbei reden können bzw. nicht in der Lage sind Aussagen ihrer Kollegen zu verstehen. Wie schon der Sprecher des Bundesverkehrsministeriums, Dirk Inger sagte:

Zitat

Selbst Tempo 100 auf deutschen Autobahnen würde den Kohlendioxid-Ausstoß um lediglich 0,6 Prozent reduzieren. «Symbolpolitik hilft beim Klimaschutz nicht weiter.»

So scheint dies wohl eine zu komplizierte nicht zu verstehende Aussage für die drei oben genannten Personen zu sein. Selbst der Normalbürger wie Meinereiner ist in der Lage diese Aussage zu verstehen. Aber unsere studierten Damen und Herren Politiker scheinen dazu nicht in der Lage zu sein.

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Stromkonzerne der Preistreiberei verdächtigt

Dienstag, 13. März 2007 | Autor: Lars

Diesmal ein Thema was uns alle betrifft

Stromkonzerne der Preistreiberei verdächtigt: gelesen auf Netzeitung.de

Viele werden bei der Jahresabrechnung ihrer Stromversorger geschluckt haben. Trotz erhöhter monatlicher Abschläge aufgrund der Preiserhöhung in 2006 durften viele noch mal drauflegen und saftige Nachzahlungen an Ihre Stromversorger überweisen. Nur warum? Sind die Kosten für die Stromerzeugung tatsächlich so extrem angestiegen? Ich wage es zu bezweifeln.  Privathaushalte und Industrieunternehmen zahlen auf Grund überteuerter Handelspreise an der Strombörse im Jahr rund 13,5 Milliarden Euro zu viel für ihren Strom. Das macht bei einem Durchschnittshaushalt der im Jahr 700 Euro an Stromkosten hat runde 105 Euro aus die zuviel bezahlt werden.

Ganz vorne dabei soll der Energieriese RWE sein der neben dem größtem Stromproduzenten auch gleich noch der größte Käufer ist. Dabei stellt sich mir die Frage ob dadurch die Preise nicht in unnatürlicher Weise nach oben getrieben wurden? Logischerweise wies RWE die Anschuldigungen entschieden zurück. Ja, was sollen sie auch anderes machen.

Interessant ist aber auch die Steigerung des Gewinns bei RWE in 2006 gegenüber dem Vorjahr.

Laut Konzernangaben steigerte sich der Umsatz um 12,1% gegenüber 2005 auf 44,26 Milliarden Euro. Hauptgrund dafür ist der höhere Strompreis. Gleichzeitig verbesserte sich das Betriebsergebnis um 13,7% auf 6,11 Milliarden Euro. Unter dem Strich bleiben RWE davon 3,85 Milliarden Euro entgegen 2,23 Milliarden Euro in 2005. Das macht eine Gewinnsteigerung von rund 72% aus in 2006 gegenüber dem Vorjahr 2005.

Jetzt frag ich mich nur eins. Wenn sich der Gewinn soweit gesteigert hat, warum musste dann der Strompreis überhaupt erhöht werden?

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Akoholverbot für Minderjährige

Dienstag, 13. März 2007 | Autor: Lars

Nachtrag zu: Politiker wollen gegen Flatrate-Trinken vorgehen

Wie heute zu lesen ist, haben scheinbar die ersten Politiker bemerkt das es da ja doch schon ein Gesetz (JuSchG §9) gibt.

Zitat aus der Netzeitung:

Die Drogenbeauftragte der Unionsfraktion, Maria Eichhorn (CSU), hat ein generelles Alkoholverbot für Minderjährige verlangt…………. Wichtig sei zudem, dass das geltende Jugendschutzgesetz eingehalten werde, das ein Verkaufsverbot von hochprozentigem Alkohol an Minderjährige vorsieht. «Das Verbot muss voll ausgeschöpft werden. Daher müssen die Kontrollen konsequent durchgeführt werden», sagte Eichhorn.

Ich glaube zwar kaum das jemand der Damen und Herren aus dem Bundestag meinen Eintrag von gestern gelesen hat. Aber, wenigstens haben ein paar davon auch von allein bemerkt das es da schon ein Gesetz gibt.

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Terroristen als Blogger

Dienstag, 13. März 2007 | Autor: Lars

Ein neuer Tag, ein neuer Artikel.

Heute: Terroristen als Blogger gelesen auf Netzeitung.de

Kaum ist man unter die Blogger gegangen, da muss man schon fast wieder um sein Hobby bangen. Was muss man seit gestern auf Netzeitung.de lesen?

Computer und Waffen: Terroristen als Blogger 

Sie hinterlassen keine Spuren. Ihre Drohungen aber verbreiten sie weltweit im Netz. Islamisten nutzen virtuos die Strukturen der Bloggerszene.

In der momentanen “Lage der Nation” würde mich jetzt nicht unbedingt wundern wenn der erste Politiker ein Verbot für Bloggs erreichen will.  Blinder Aktionismus halt wie nicht anders zu erwarten aus den Reihen der Politiker.

Etwas kurz heute aber Gedanken sind halt nicht immer 10 Seiten lang 

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