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Stromkonzerne der Preistreiberei verdächtigt

Dienstag, 13. März 2007 | Autor: Lars

Diesmal ein Thema was uns alle betrifft

Stromkonzerne der Preistreiberei verdächtigt: gelesen auf Netzeitung.de

Viele werden bei der Jahresabrechnung ihrer Stromversorger geschluckt haben. Trotz erhöhter monatlicher Abschläge aufgrund der Preiserhöhung in 2006 durften viele noch mal drauflegen und saftige Nachzahlungen an Ihre Stromversorger überweisen. Nur warum? Sind die Kosten für die Stromerzeugung tatsächlich so extrem angestiegen? Ich wage es zu bezweifeln.  Privathaushalte und Industrieunternehmen zahlen auf Grund überteuerter Handelspreise an der Strombörse im Jahr rund 13,5 Milliarden Euro zu viel für ihren Strom. Das macht bei einem Durchschnittshaushalt der im Jahr 700 Euro an Stromkosten hat runde 105 Euro aus die zuviel bezahlt werden.

Ganz vorne dabei soll der Energieriese RWE sein der neben dem größtem Stromproduzenten auch gleich noch der größte Käufer ist. Dabei stellt sich mir die Frage ob dadurch die Preise nicht in unnatürlicher Weise nach oben getrieben wurden? Logischerweise wies RWE die Anschuldigungen entschieden zurück. Ja, was sollen sie auch anderes machen.

Interessant ist aber auch die Steigerung des Gewinns bei RWE in 2006 gegenüber dem Vorjahr.

Laut Konzernangaben steigerte sich der Umsatz um 12,1% gegenüber 2005 auf 44,26 Milliarden Euro. Hauptgrund dafür ist der höhere Strompreis. Gleichzeitig verbesserte sich das Betriebsergebnis um 13,7% auf 6,11 Milliarden Euro. Unter dem Strich bleiben RWE davon 3,85 Milliarden Euro entgegen 2,23 Milliarden Euro in 2005. Das macht eine Gewinnsteigerung von rund 72% aus in 2006 gegenüber dem Vorjahr 2005.

Jetzt frag ich mich nur eins. Wenn sich der Gewinn soweit gesteigert hat, warum musste dann der Strompreis überhaupt erhöht werden?

Danke fürs lesen

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Thema: Deutschland

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Ein Kommentar

  1. Gute Frage! Am bedenklichsten bei der ganzen Geschichte finde ich allerdings die Tatsache, das über 30% der Stromkosten (Umsatzsteuer, Stromsteuer, EEG-Umlage usw.) an Vater Staat gehen. Das grenzt für mich einmal mehr an Unverschämtheit!

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